Der erste Schritt
Als wir angefangen haben zu arbeiten, haben wir nicht noch mehr hinzugefügt.
Wir haben vereinfacht. Wir haben gemeinsam eine klare, deutlich kürzere Pre Shot Routine entwickelt.
Eine Routine mit wenigen, klaren und vor allem stabilen Gedanken. Gedanken, die er unter Druck abrufen kann. Gedanken, die seinem Körper eine klare Richtung geben.
Nicht weniger denken. Sondern das Richtige denken.
Und gleichzeitig haben wir eine klare Trennung eingeführt:
Technik im Training. Umsetzung auf dem Platz.
Der Prozess
Schritt für Schritt haben wir begonnen, die Gedanken zu ordnen.
Der Impuls war immer wieder da: „Ich muss noch dieses Detail kontrollieren…“
Und genau dort lag die Herausforderung. Zu erkennen, dass mehr Gedanken nicht zu mehr Kontrolle führen, sondern oft zum Gegenteil. Wir haben die vielen technischen Punkte reduziert auf das, was wirklich funktioniert.
Weg von vielen einzelnen Details hin zu wenigen, klaren Ankerpunkten. Damit sein Spiel auch unter Druck stabil bleibt.
Der Moment der Veränderung
Vor einer Woche war er wieder bei mir. Und ich habe ihn kaum wiedererkannt.
Er stand über dem Ball und wirkte entspannt. Klar in seinem Ablauf. Ohne Zögern. Sein Spiel war stabil, auch unter Druck. Seine Schläge konstant.
Und etwas war besonders auffällig: Er hatte Energie. Er hatte Freude. Und er musste nicht mehr für jeden Schlag kämpfen. Sein Spiel wirkte entspannt und gleichzeitig stabil.
Was sich verändert hat
Weg von vielen technischen Gedanken -> hin zu wenigen, klaren und funktionierenden Gedanken.
Von Kontrolle im Detail -> hin zu Klarheit im Ablauf.
Und genau darum geht es. Technik ist dein Fundament. Aber auf dem Platz brauchst du ein System, das funktioniert.
Vielleicht erkennst du dich in dieser Geschichte wieder? Dann melde dich…